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Ein intuitives Kommunikationsspiel für 3-7 Mitspieler/innen

von Friedemann Friese, Fraser Lamont, Gordon Lamont

Grafik: Fréderic Bertrand
Bearbeitung: Andrea Meyer

ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Minuten
Preis: 19,90 EUR zzgl. Versandkosten. Hier geht's zur Bestellung.
1. Auflage (2.000 Stück, Oktober 2008)



Hier gibt es einen ersten Einblick in das Spiel (Video-Download).




Fackeln lodern, Nebel wabern … im Heiligen Kreis feiert die Hohepriesterin mit ihren Novizen ihr Ritual. Die singen aus Leibeskräften, liebkosen die Artefakte und ordnen sie nach immer wieder neuen Mustern an.
Doch was tun, wenn man die religiösen Regeln nicht kennt? Am besten genau schauen, was die anderen machen, und sie nachahmen. Aber Vorsicht: Vielleicht hat der Nachbar gerade gegen ein Tabu verstoßen und verärgert damit die Hohepriesterin ...
Jede/r Spieler/in wird einmal Hohepriesterin und legt die Gebote der eigenen Religion fest. Die anderen Spieler/innen sind Novizen, die versuchen, diese Gebote zu erahnen und so möglichst viel Karma zu sammeln.

Ein Online-Spielerklärung mit Friedemann Friese gibt es bei Cliquenabend.

Beispiel:



Karin ist Hohepriesterin. Sie zieht vier Karten
    Wenn man seinen Oberkörper nicht bewegt.
    Wenn man tanzt.
    Wenn ein weißes Artefakt bewegt wird.
    Anzahl der Artefakte im Startgebiet.
Sie schaut auf den Plan und entscheidet sich, die erste Karte "Wenn man seinen Oberkörper nicht bewegt" abzulegen. Dann bestimmt sie, dass es ein Tabu ist, "Wenn ein weißes Artefakt bewegt wird", und steckt die Karte entsprechend links in den Standfuß. Die anderen beiden Karten steckt sie rechts in die Standfüße.



Sabine ist als erster Novize an der Reihe. Sie nimmt ein schwarzes Artefakt aus einem Dreieck, in dem jetzt noch drei Artefakte sind, steht auf, spricht mit dem Artefakt, lacht die Hohepriesterin Karin freundlich an und setzt das Artefakt in die Mitte.
Karin bewertet jetzt Sabines Zug. Sie legt nur einen Markierstein vor die Karte "Anzahl der Artefakte im Startgebiet", weil Sabine weder getanzt hat noch ein weißes Artefakt bewegt hat. Dann schreibt sie Sabine drei Karma gut.

Häufig gestellte Fragen:

Jede Spielregel ist nur so gut wie der Einfallsreichtum derer, die sie erarbeiten. Wir haben versucht, alle Eventualitäten und Unklarheiten zu klären, aber erfahrungsgemäß gelingt das nur begrenzt. Und grundsätzlich gilt natürlich: Jede Regellücke wird (irgendwann) gefunden werden. Und vermutlich auch von irgendjemandem ausprobiert werden, warum auch immer.

Deshalb gibt es hier die Liste der Nachfragen zur Regel von "Die 3 Gebote", die regelmäßig erweitert wird. Wenn Ihr eine Frage habt, die hier noch nicht steht, mailt sie an info@bewitched-spiele.de, Antwort bekommt Ihr sobald wie möglich. Danke!

JA,
  • jede Hohepriesterin darf zu Beginn ihres Rituals die Artefakte neu verteilen
  • jede Hohepriesterin darf zu Beginn ihres Rituals die Artefakte genau so stehen lassen, wie sie nach dem vorangegangen Ritual stehen (oder liegen)
  • der Hohepriesterin steht es frei, jede Karte auf beliebige Weise zu interpretieren. Das ist unfair? Naja, schließlich ist sie die Hohepriesterin!
  • die Hohepriesterin sollte darauf achten, dass sie eine Karte für jeden Spieler gleich interpretiert.


  • NEIN,
  • die Hohepriesterin dreht keine Schicksalskarte um, wenn ein Novize einen ungültigen Zug macht - was kann denn sie dafür?
  • Die Hohepriesterin wird nicht entmachtet, wenn vier Novizen nacheinander ungültige Züge machen. Aber vielleicht solltet Ihr was anderes spielen?
  • eine Karte zu interpretieren bedeutet nicht, sich ohne jede Basis auszusuchen, wie viel Karma jemand bekommt.
  • Wallpaper:

    Hier können Sie das Titelmotiv von "Die 3 Gebote" als Hintergrundbild für Ihren Computer herunterladen im Format

    1024 x 768 Pixel
    1260 x 980 Pixel
    800 x 600 Pixel

    Rezensionen:

    Bei
    Boardgamegeek geben SpielerInnen Noten für "Die 3 Gebote".

    Denis schreibt auf Spieleakademie.de u.a.: "Andererseits ist auch immer wieder die Logik gefordert. Diese Kombination aus Logik- und Partyspiel gab es so bisher noch nicht. “Die 3 Gebote” ist im Grunde ein Spiel für jedermann, da es die Lockerheit eines Partyspieles mit den Aufgaben eines Logikspieles kombiniert. [...] Alles in allem eine klare Empfehlung für jeden der gerne in lockerer Runde etwas knobeln möchte."

    Bei Ratgeberspiel heißt es in der Rezension: "“Die 3 Gebote” ist ein interessantes Spiel mit einem wirklich interessanten Spielprinzip. Bei dem Spiel muss man auch mal etwas Verrücktes machen, sei es zu tanzen oder mit der Hohepriesterin zu sprechen. Dadurch ist sehr viel Bewegung im Spiel. Man muss sich natürlich auch darauf einlassen, aber dann lässt es einen nicht mehr los."

    TIRI schreibt in verdi publik: "Immer zwei von den insgesamt 115 Geboten müssen befolgt werden, ein weiteres gilt als Tabu. Also wie im Leben: Wir wissen nicht, was läuft, und versuchen erst mal, nicht aufzufallen? Aber hier macht's Spaß und gibt uns ein gutes Gefühl."

    André Beautemps kommentiert bei Hall 9000: "Wem das Ersinnen einer optimierten Spielstrategie am Herzen liegt, dem sei vom Besuch dieser Kultstätte abgeraten. Wer gerne abseits von Kartenausspielen oder Pöppelverrücken durchaus selbstverantwortliche Aktivität im Spiel schätzt, wird hier bestens bedient. Reiht Euch also ein in die Schlange der angehenden Novizen (keine Kuttenpflicht)."

    Anita Borchers urteilt bei Reich der Spiele: "Die 3 Gebote wird alle Spieler überzeugen, die nicht nur spielen, um zu gewinnen. Wer kreativ an die Sache herangeht und über eine gute Beobachtungsgabe verfügt, wird unterhaltsame Spielrunden erleben."

    Carsten Pinnow schreibt bei Ludoversum: "'Die 3 Gebote' ist kein Partyspiel wie jedes andere. Es erfordert die Bereitschaft der Spieler, sich sehr unkonventionell zu verhalten und vor allem auch Spaß daran zu haben."

    Ralf Sandfuchs schreibt im LORP.de-Magazin: "Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich Die 3 Gebote jedem empfehlen kann, der ein außergewöhnliches Party- oder Spaß-Spiel sucht, während der klassische Brettspiel-Fan sich eher woanders umsehen sollte."

    Thomas Reh kommentiert in seinem Blog "Spielen geht immer": "Nach der Anfangshürde und einer kurzen Auftauphase entwickelte sich eine sehr lustige Partie. Nach der ersten Runde bekamen wir ein Gefühl für die teilw. überraschenden und komischen Anweisungen. Insbesondere diese Kombination aus Beobachtung und kreativem Chaos hat mir viel Spass gemacht. [...] Hier liegt aber auch ein mögliches Problem des Spiels. Die 3 Gebote ist sicherlich nicht für alle Spieler Konstellationen geeignet. Alle Spieler sollten bereit sein, sich auf dieses ungewöhnliche, teilw. alberne und komplett unstrategische Spiel einzulassen. Das eine oder andere Gebot erfordert, daß man sich auch mal selbst zum Affen macht. Gerade dadurch kann dieses Fun-/Partyspiel eine richtig lustige Angelegenheit werden. Man muss über sich selbst lachen können und darf zur Belohnung über die Mitspieler lachen."

    "Für die WAZ hat Michael Bartusch-Lenzen (Spielezentrum Herne) seine persönlichen 'Spiele des Jahres' ausgepackt. 'Abgefahren, aber sehr lustig', sagt Bartusch-Lenzen zu diesem Spiel, in dem Ideenreichtum und Beobachtungsgabe gefragt sind. "Man muss sich schon was einfallen lassen, wenn man einen Zug macht. [...] Natürlich ist das ein bisschen albern', sagt Bartusch-Lenzen. Das Spiel sei halt 'was für Leute, die dabei lachen wollen'."

    Isabella Schranz bezeichnet "Die 3 Gebote" im österreichischen WIN-Spielemagazin (Nr. 388) als "erstes Spiel seiner Art" und kommentiert u.a.: "Ein interessanter Spielmechanismus, denn die Regeln ändern sich von Hohepriester zu Hohepriester, somit ist es bei diesem Spiel prinzipiell nicht möglich, dass jede Runde gleich abläuft. [...] Ebenso glaube ich, dass sich der Spielverlauf auch nicht dann ändern würde, wenn man beispielsweise schon alle Karten kennt, das einzige, was sich ändern würde, ist, dass die Novizen vielleicht eher erraten können, um welches Gebot es sich handelt. Wenn man dieses Spiel öfter spielt, ist damit natürlich ein gewisser Lerneffekt verbunden, doch dadurch wird der Spielspaß sicher nicht verloren gehen. Ich empfehle jedem, der kein Problem damit hat, sich vor seinen und mit seinen Freuden zum Affen zu machen, dieses Spiel."

    Ingo Hackenberg schreibt auf Spielkult.de u.a.: "Das religiöse Thema aus Hohepriesterinnen, Novizen, geheimen Ritualen und die düstere Aufmachung lassen zunächst nicht auf ein witziges Partyspiel schließen - und doch ist eines - und noch dazu ein sehr gutes! [...] Wir haben wir uns in unseren Testrunden immer wieder köstlich amüsiert, wenn ein Novize beispielsweise Runde für Runde singend um den Tisch rannte, jedes Mal ein gutes Karma erzielte und es ihm daraufhin die anderen Spieler gleichtaten, bevor dann am Ende herauskam, dass es laut Gebot der Hohepriesterin auch ausgereicht hätte, einfach am Spieltisch kurz den Oberkörper zu bewegen. [...] Der Spielmechanismus ist gut abgestimmt, das Thema interessant gewählt und das Wichtigste: Der Spielspaß ist immens hoch! Somit sind "Die 3 Gebote" nun schon unsere zweite Top-Empfehlung aus dem Hause BeWitched-Spiele - einem "Ein-Mann"- bzw. in diesem Fall einem "Eine-Frau-Verlag", der bereits im Jahr 2007 mit dem ebenso spaßigen "Linq" auf sich aufmerksam machte. Wir geben eine klare Kaufempfehlung!"

    Für die Redaktion der Spiele Community gamemob ist "Die 3 Gebote" eines von sechs Highlights der Messe Spiel '08. In der Bewertung erhält das Spiel 8 von 10 Punkten. Natalie Schneider schreibt: "Für mich war es in diesem Jahr ein klarer Fall: Es konnte nur Die 3 Gebote sein. Endlich mal wieder ein Spiel, das in positiver Hinsicht aus dem Rahmen fällt, kinderleicht zu erlernen ist und immer lustiger wird, je häufiger man es spielt. Jeder ist mal Hohepriesterin und stellt seine Regeln aus 4 Karten auf. Die Mitspieler versuchen, diese zu erahnen, während sie die Artefakte auf dem stimmungsvollen Spielplan bewegen. Was auf den ersten Blick mysteriös aussieht, ist einfach ein tolles Spiel, das zum Bluffen und Blödeln einlädt und garantiert für gute Laune sorgt. Ganz klar: Die 3 Gebote ist mein Messehighlight 2008!"

    Herr Sch. hat auf den 2. Bremer Spieletagen "Die 3 Gebote" gespielt und schreibt in seinem Blog am 23. November 2008 um 17.59 Uhr: "Und soll ich Euch was sagen, es hat wirklich Spass gemacht."

    Udo Bartsch schreibt in seinem Blog "Rezensionen für Millionen": "DANKE an meine lieben Mitspieler bei DIE 3 GEBOTE, ebenfalls für Spott, Häme und gepflegte Beleidigungen".

    The Roach schreibt in seinem Blog: "Alles in allem ist Die 3 Gebote ein Spiel, das man gerne und immer wieder spielen kann." Zuvor hatte er schon kommentiert: "BeWitched-Spiele (11-65) zeigte mit Die 3 Gebote ein interessantes Spiel, das in einigen Mechanismen an Abbott's Eleusis erinnert, aber interaktiver und gleichzeitig freier in der Regel ist." Und weiter: Das "Spiel Die 3 Gebote [scheint] die Vorschusslorbeeren, die [ich] ihm am Mittwoch gespendet habe, voll zu verdienen [...]. Es machte den Teilnehmern immer sehr viel Spaß, wenn ich am Stand vorbei kam [...]. Für mich ist das Spiel sicher eines der Highlights dieser Messe."

    Bei der Hall9000-Messeumfrage erreichte "Die 3 Gebote" mit einer Durchschnittsnote von 3,79 bei 14 Wertungen Platz 42. Wenn das nix zu bedeuten hat ;-)

    Bei der Fairplay-Scoutaktion kam "Die 3 Gebote" mit einer Durchschnittsnote von 2,69
      auf Platz 52 von allen Spielen mit mindestens 10 Nennungen
      auf Platz 25 von allen Spielen mit mindestens 30 Nennungen - Patrick Korner hat sich die Mühe gemacht, auf Boardgamegeek eine entsprechende Liste zu erstellen.
      auf Platz 19 der Spiele mit mindestens 50 Wertungen.

    Eric Martin hat eine Vorschau auf "Die 3 Gebote" bei Boardgamenews veröffentlicht (in englischer Sprache). Er schreibt (sinngemäß übersetzt) "Hohepriesterin zu sein macht Spaß, weil dich die Spieler nach ihrem Zug begierig und erwartungsvoll ansehen, als wollten sie fragen: 'War ich gut? War es das, was ich tun sollte?'".

    Die Autoren:

    Friedemann Friese (links) kommt aus Bremen in Deutschland. Er ist Gründer und Inhaber des 2F-Spieleverlags und veröffentlicht seit 1992 eigene Spiele, zuletzt "Filou" (2007). Bei Huch ist 2008 sein Spiel "Fauna" erschienen. Es gibt Gerüchte, er sei vor allem für seine Haarfarbe berühmt ...

    Fraser und Gordon Lamont (rechts) leben in Glasgow bzw. Dunblane in Schottland. Sie sind Gründer und Inhaber von Fragor Games, die 2004 mit Leapfrog einen Überraschungserfolg bei der Essener Spielmesse landen konnten. Manche sagen, sie seien vor allem für ihre Schottenröcke und ihren guten Geschmack in Bezug auf bestimmte landestypische Alkoholika berühmt ...

    Die drei Spieleautoren und -verleger kennen sich schon seit Jahren, doch erst als sie 2006 miteinander einen feucht-fröhlichen Abend beim Spieletreffen in Helmarshausen verbrachten, entwickelten sie gemeinsam "Die drei Gebote".

    Kommentare der Autoren:

    Gordon Lamont sagt: "Wir quatschten mit Friedemann über Spieleentwicklung. Er erzählte von einem Mechanismus in einem seiner Spiele, das er für das 'Spiel des Afternoon' beim Gathering of Friends vorbereitete. Im Kern ging es um einen sehr klaren Mechanismus der unzweifelhat anzeigte, wann ein Zug vorbei war. Im Gegensatz dazu hatten wir ein Partyspiel für einen Wodka-Produzenten entwickelt (von dem wir meist ein Exemplar in Essen dabei haben), das sich locker und schnell spielt. Ein Teil der Regeln läuft darauf hinaus, dass eine Person stets die Kontrolle hat (hier, da es sich um Wölfe geht, ist das der Leitwolf). Jegliche Regelprobleme lösten wir darüber, dass im Zweifelsfall der Leitwolf immer recht hat. Die Diskussion über den Unterschied zwischen den beiden Spielen machte uns kreativ, und der Entwurf von 'Die 3 Gebote' war plötzlich da. Allerdings hat 'Die 3 Gebote' mit keinem der beiden Spiele, die es inspirierten, gemeinsam!"

    Fraser Lamont fügt hinzu: "Die Diskussion ging dann dahin, ein Spiel zu entwickeln, das man einem neuen Spieler mit einem Satz beibringen kann. Dieser Satz wurde 'Bewege eine Figur aus einem Gebiet in ein anderes.' Als wir dann den ersten Prototyp hatten, zwangen wir jemanden, der vorbeikam, sich zu uns zu setzen und sagten ihm diesen Satz. Er bewegte seine Figur, bekam 8 Punkte, und es dauerte fünf Minuten, bis wir alle wieder aufhören konnten zu lachen. Es war klar, dass das Spiel funktionierte, und also fingen wir an, die Kanten zu glätten. Das ursprüngliche Konzept des Spiels ist immer noch da und das Schleifen hat sicher gestellt, dass das Ganze auch als Spiel sehr gut funktioniert. Das Endprodukt läßt sich sehr schnell lernen und sorgt für Spaß und unterschiedliche Spielerfahrungen. Ein Teil des Spielspaßes ist es, anderen Leuten dabei zuzuschauen, wie sie versuchen, Mitspieler nachzuahmen, und dennoch erstaunlich unterschiedliche Punktzahlen erreichen. Jedes Spiel ist anders, und man wird bei jedem Mal etwas Neues entdecken!"

    Friedemann Friese kommentiert: "Wer hatte noch nie das Gefühl, bei kultischen Handlungen nicht zu verstehen, worum es geht - sei es nun im Gotteshaus oder beim Fußball? Bei 'Die 3 Gebote' ist man mitten drin, und darf auch noch mitmachen. Wohl dem, der sich gut anpasst!"

    Video:

    Friedemann Friese präsentiert "Die 3 Gebote". Jon Power interviewte Friedemann Friese 2008 bei der Spielemesse in Essen und bat ihn, "Die 3 Gebote" zu erklären.


    Die 3 Gebote - Friedemann Friese Essen 2008 from Jon Power on Vimeo.

    Hintergrund:

    Die 3 Gebote von Friedemann Friese, Fraser Lamont und Gordon Lamont ist das zweite Spiel bei BeWitched-Spiele, das ich als Redakteurin bearbeitet haben.

    Kennengelernt hatte ich das Spiel als "Fanatics", bei dem man "aus dem Bauch" Figuren auf einem Pentagramm umher schob. Damals gab es schon den Hohepriester - den ich bei "Die 3 Gebote" einer Geschlechtsumwandlung unterzogen habe, damit auch männliche Spieler nach der "Seherin" bei den Werwölfen erneut in den Genuß einer weiblichen Rolle kommen. Der benutzte mehr Karten, die nicht gekennzeichnet waren - man musste sich also noch mehr als jetzt auf sein Gefühl, seine Intuition verlassen. So sehr ich das mag, so sicher bin ich mir doch, dass ich damit ziemlich allein bin. Deshalb gibt es jetzt Artefakt- und Aktionskarten und die Markiersteine. Wer dichter am Original spielen will, läßt die mal weg und guckt, was passiert.

    Meine Chance als Redakteurin kam, als die Autoren im April 2008 bei Gathering of Friends sagten, dass das Spiel "zur Verfügung" stünde, da sie gerade an anderen Projekten tüftelten. Friedemann empfahl mir eine Zusammenarbeit mit dem Grafiker Fréderic Bertrand, der sehr interessiert war und viele schöne Ideen für das Spiel hatte.

    Mein Dank geht an die Autoren, den Grafiker, sowie an alle Tester/innen und zuguterletzt an meine Freundin Karin, die mich (zu) oft mit den Spielen teilen muss.